Kleine Sammlung von Informationen zu Bobersberg

altes Wappen

heutiges Wappen
Geographische Lage:
51°57' N
15°05' O
Heute ist Bobrowice ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Lebus und hat etwa 960 Einwohner
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Bobersberg - Bobrowice
Art
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Text
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Quellen
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| Lage |
Die
Amtsstadt Bobersberg liegt zwischen Crossen und Sommerfeld, auf einer
Anhöhe zwischen Wiesen und Morästen an der Bober, von der sie
ihren Namen hat, und wird von dem Mühlenbach durchflossen, der in
dem Dachowischen Luch entspringt |
1 |
| Stadtbeschreibung |
Das
von Sumpf und Morast umgebene "Sloß Bobirsberg" war einst der
Mittelpunkt eines "Ländchens", und viele Urkunden, z.B. von 1429
und 1459 im Geh. Staatsarchiv zu Berlin, berichten von Rittern und
Herren, die hier im 15. Jahrh. als Lehnsmannen der Herzöge von
Schlesien saßen. Bald darauf setzten sich hier die Knobelsdorff
fest, unter deren Herrschaft 1648 das ganze Städtchen mit Ausnahme
der Kirche niederbrannte.
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2
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| (um 1800) Es ist eine offene Landstadt, ohne Mauer und Pallisaden, die in die
Altstadt, Neustadt und Crossener Vorstadt eingeteilt wird Die Altstadt
liegt in der Mitte. Die Neustadt ist zu Ende des 17ten Jahrhunderts auf
der Südseite angebauet, weil die Bober sie auf der Seite von Deichow
weggerissen hatte, und die Crossener Vorstadt ist erst 1735 von
sächsischen Tuchmachern auf der Nordseite angelegt worden. |
1 |
| Straßen und Plätze |
(um
1800) Der Ort hat nur eine gepflasterte breite Hauptstraße, weil
er wegen der Moräste nicht anders angelegt werden konnte.
Ein Marktplatz auf der Altstadt dient zu den Krammärkten und ein anderer auf der Neustadt zu den Viehmärkten |
1 |
| Häuser |
1719: 104 Häuser und 16 Scheunen
1750: 139 Häuser mit Ziegel-, 22 mit Strohdächern, 26 Scheunen
1801: 171 Häuser mit Ziegel-, 5 mit Strohdächern, 31 Scheunen
Ausser der Stadtkirche und den Pfarr- und Schulgebäuden hat der Ort keine öffentlichen Gebäude (1809) |
1 |
| Kirche |
Die alte aus dem
späten Mittelalter stammende Kirche wurde 1838 geschlossen und
teilweise abgerissen. Der endgültige Abriss erfolgte im Jahre
1852. Die Grundsteinlegung für die heutige Kirche fand am 30. Mai
1853 statt. Die Einweihung des Gotteshauses, jedoch,
ausschließlich des erst 1857 begonnen Turmes, fand am 29. April
1856 statt. |
2 |
| Mühlen |
Bei
der Stadt befinden sich drei Mühlen, die große, kleine und
neue Mühle werden von dem Mühlenbache getrieben und
gehören zum Amte Crossen |
1 |
| Einwohner |
1750: 695 1801: 978 |
1 |
| Haupterwerbszweige |
Ackerbau, Viehzucht und Töpferei (bis ca. 1900) |
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| Berufe im Jahre 1800 |
80
Ackerleute, 1 Apotheker, 2 Barbierer, 4 Bäcker, 2 Böttcher, 1
Brauer, 1 Bürstenbinder, 1 Schönfärber, 6 Fleischer, 1
Gastwirth, 1 Hebamme, 5 Höker, 1 Lohgerber, 1 Materialisten, 1
Kürschner, 2 Leinweber, 5 Müller, 1 Oelmüller, 1
Schlosser, 3 Grobschmiede, 8 Schneider, 43 Schuhmacher, 2
Stärkemacher, 3 Tischler, 28 Töpfer, 6 Tuchmacher, 28
Wollspinner
überhaupt 120 Meister, 29 Gesellen und 47 Lehrlinge |
1 |
| Pfarrer/Prediger |
Liste von 1565 - 1937, Pfarrsprengel Bobersberg, Kirchenkreis Crossen II |
3 |
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Statistisch-topographische
Beschreibung der gesamten Mark Brandenburg, Band 3 von F.W.A. Bratring,
Berlin, 1809, Friedrich Maurer |
| 2 |
Die
Kunstdenkmäler des Kreises Crossen, Prof. Erich Blunck, Berlin
1921, Meisenbach Riffarth & Co, Berlin-Schöneberg |
| 3 |
Evangelisches Pfarrerbuch für die Mark Brandenburg, Otto Fischer, 1941, Verlag von E.S.Mittler & Sohn /Berlin |
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